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Finanzen: Wie schlecht steht es um den FC St. Gallen wirklich?

Eingereicht on 09.08.2010 – 10:00

In den letzten Wochen ging in St. Gallen folgendes Gerücht um: Die Betriebs AG der AFG Arena, in deren Verwaltungsrat unter anderem der ehemalige FCSG-Präsident Dieter Fröhlich sitzt, sei finanziell in grossen Schwierigkeiten. Deshalb sei eine Vorlage zur Rettung der Betriebs AG in Arbeit, die dem Stadtparlament vorgelegt werden soll. Fakt ist: Weil er die Sicherheitskosten nicht mehr bezahlen kann, steht zumindest der FC St. Gallen, von dessen Erfolg die Betriebs AG abhängig ist, mit mindestens einer halben Millionen Franken bei der Stadt in der Kreide. Wie steht es um die Betriebs AG? Wie schlimm inzwischen um den FC?

Urs Weishaupt, Sprecher der Stadt St. Gallen, bestätigt gegenüber Nation of Swine einen Teil des Gerüchts: «Es werden derzeit Gespräche zwischen Betriebs AG AFG Arena, FCSG, Sponsoren, Banken sowie der Kantons- und der Stadtregierung geführt. Aufgrund der Ergebnisse wird eine Parlamentsvorlage erarbeitet, über die nach deren Verabschiedung durch die Kantons- und Stadtregierung sowie die weiteren Beteiligten informiert wird.»

Sponsoren, Banken, Politik – alle an einem Tisch? Das klingt nicht ganz undramatisch. Mehr will Weishaupt zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen: «Spekulieren tun wir höchstens über Fussballresultate. Sonst halten wir uns an Fakten. Aus Gesprächen schon Gerüchte abzuleiten wäre Kaffeesatzlesen.»

Markus Scherrer, Sprecher der AFG Arena, sagt: «Es sind verschiedene Projekte in Arbeit. Die Parlamentsvorlage ist eines davon. Ende August sollte die Sache spruchreif sein. Mehr kann ich dazu derzeit nicht sagen.» Geht es hier um eine grosse Rettungsaktion? Scherrer: «Dazu kann ich nichts sagen.»

Auch FCSG-Präsident Michael Hüppi dementiert nicht, dass eine Sache am laufen ist, hält sich jedoch ebenfalls kurz und knapp. In einer Email schreibt er: «Ich kann ihnen derzeit keine Auskünfte geben, da die Sache noch nicht spruchreif ist.»

Die St. Galler Kantonalbank hüllt sich derweil in Schweigen.

Einig sind sich alle befragten Parteien: In drei bis vier Wochen soll öffentlich gemacht werden, worum es bei den jetzigen Gesprächen wirklich geht und ob auch die zweite Hälfte des Gerüchts stimmt, nämlich, dass die Betriebs AG in Schieflage ist. Und die Politik mit Steuergeldern einspringen muss.

+++ Diese Geschichte aufgenommen, ausgebaut, vermeldet, haben:
– Der St. Galler Journalist und Betriebs-AG-Experte Andreas Kneubühler im Saiten-Blog
Radio FM 1
-20 Min

– Auch Protest, inklusive Facebook-Gruppe, gibt es aufgrund der allgemeinen Verunsicherung schon: Wie man als Fan seinen FCSG-Wimpel zurückschickt, erfährt man hier.