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Hildegard who? SVP-Splatter und: M.I.A.!

Eingereicht on 20.08.2010 – 09:41

Die SVP hatte ja einen grossen Plan. Der flog Ende Dezember 2007 ganz demokratisch legitimiert in die Luft. Seither sollen es Erpressung und Beschimpfung richten. Und eine Spur Dadaismus. Am Montag traf sich die Fraktion in Bern, das Schweizer Fernsehen räumte dem Brunner, Toni, Toggenburg, fast so viel Platz ein wie der falschen Astronautin, obwohl es sich bei der ganzen Sache ja bloss um ein bisschen Theater handelte. Denn kurz darauf sagte der Mann, den die Parteileitung als Kandidaten im Visier hatte, ab: Caspar Baader. Das erzürnte wiederum den Spuhler, Peter, Thurgau. Selber antreten wolle er aber dann doch nicht. Auch alle anderen möglichen Kandidaten sagten ab. Also gruben sie – of all people, wie man drüben sagt – den Giezendanner, Ulrich, Aargau, aus. Es ist ja so, dass es wenige Leute in der SVP-Fraktion gibt, die wirklich keine Chance haben, gewählt zu werden, aber der gemögige, oft in der Bundeshaus-Bar anzutreffende Ulrich, Ex-Auto-Partei, gehört definitiv dazu. Zudem hat er ja auch noch gar nicht zugesagt. LKW-Ueli ist die wohl langsam letzte personelle Möglichkeit, die bleibt, bevor sich Blocher wieder selbst ins Rennen wirft, und der würde nicht einmal die gesamten Stimmen der eigenen Fraktion machen, denn das wäre wohl auch dem eigenen Gefolge zu viel Gaga, Dada und Kindergeburtstag.

Weg vom Theater, hin zur Politik: Hildegard Fässler hat also ihre Kandidatur bekannt gegeben. Hildegard who? Wie kommt ein Blog, der sich «Nation of Swine» nennt, dazu, eine Hildegard zu unterstützen? Und keinen P-Diddy? Keine Yo-Yo-H-2000? Wenigstens Gimma? Yo? What? Namen sind bekanntlich etwas für Grabsteine, und zu Hildegard Fässler und was sie sagt, wer sie ist, geht es hier (NZZ) und hier (WoZ).

In Sachen Thurgau, wo ich mal lange lebte: Dieses Jahr findet ja das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest nicht einfach wie seit eh und je statt, es ist offenbar plötzlich ein Beweis für die Rückkehr zu einer strammen Volkskultur, irgendwie so steht es nämlich auf dem Titelbild der «Weltwoche», das ich gestern an einer Raststätte beim Zahlen des Benzins kurz studieren durfte / musste, geschrieben vom Ex-Thurgauer (er hat wohl die heimischen Sitten und Veranstaltungen etwas aus den Augen verloren) und längst in Bern wohnhaften Urs Paul Engeler, neuerdings auch bekannt als Blut & Boden-Paul.

Da ja die einen lieber ans Schwingfest gehen, und die anderen lieber in die Disco, (und nochmals andere womöglich lieber in den Swingerclub, das ist so etwas wie die Kombination aus Schwingfest und Disco) –  hier die Disco: