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Hildegard Fässler: Unterstützung von Roger Köppel

Eingereicht on 25.08.2010 – 14:13

Vor zwei Wochen haben wir mit einem WOZ-Interview Hildegard Fässler als Kandidatin lanciert. Inzwischen ist sie offiziell ins Rennen gestiegen. Die Aussenseiterin auf den Bundesratssitz erhält nun unerwartete Unterstützung von rechts. Was? Das geht so: Zuerst einmal Schande über mich: Ich habe, wie so oft in letzter Zeit, den «Club» im Schweizer Fernsehen verpasst. Ich musste mich mit wichtigen Sachen beschäftigen: Das Internet nach neuen Yo-Landi-ViSSer-Fotos absuchen, mit meinem soeben eingetroffenen Listen-to-Lil-Wayne-T-Shirt vor dem Spiegel posieren , eine Folge «Curb Your Enthusiasm» gucken, rauchen, und so weiter. Heute morgen sah ich dann, dass sie mal wieder statt der «WOZ» die «Weltwoche» in den «Club» eingeladen hatten, und dass Roger Köppel sagte, er favorisiere für die Wahl vom 22. September Hildegard Fässler. Das behauptete immerhin die Tagi-Online Bildlegende. Köppel im Club.Im Artikel war davon dann aber leider kein Wort zu lesen. Hat er also? Und wenn, wie war das gemeint? Auf meine Anfrage schrieb Köppel wie immer umgehend zurück. Der SVP-nahe Journalist meint es mit der Unterstützung der klar links positionierten Politikerin auf jeden Fall ernst: «Ich habe mich zur SP geäussert und Hildegard Fässler als die für mich interessanteste Kandidatin dieser Partei bezeichnet. Sie verbindet Bodenständig-Urchiges, Musikverein, Club Helvetique, EU-Turbo, Mathematik und Common sense. Da sind für einen Journalisten faszinierende Spannungen drin.» Wer aufschreit, weil ich mit Roger Köppel voll und ganz einer Meinung bin, der möge das bitte per Kommentar tun. Denn ja: In diesem Punkt unterschreibe ich die gelieferten Köppel-Sätze voll und ganz und würde wohl bloss noch ergänzen, dass Fässlers ehrlicher, weil in ihren Ausführungen nachvollziehbarer, wenig populärer Spagat zwischen Dorfbeiz und EU nicht bloss für Journalisten faszinierende Spannungen bietet, sondern für ziemlich alle, die in Politikern bloss noch Leute sehen, die mit dem Wind drehen und, wie Simonetta Sommaruga, Schauspielunterricht nehmen, in der Hoffnung, beim Volk besser anzukommen.

P.S. Von wegen Curb Your Enthusiasm: Hier die Zugabe: