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Migration, Asyl

Beiträge zum breiten Themenfeld Migrationspolitik, Zuwanderung, Asylpolitik und Grundrechte für MigrantInnen.

Netzpolitik, IT, Web...

Kommentare und interessante Links aus dem Bereich IT, Internet, Netzpolitik etc. Subjektiv und unregelmässig.

Email-Debatte NZZaS

Seit Herbst 2014 führe ich alle 14 Tage eine Email-Debatte mit Gerhard Pfister (CVP) in der NZZaS

Ernährungssouveränität

Das Gegenprojekt zur neoliberalen Landwirtschafts- politik. Fair zu Produzenten, Konsumenten und der Natur.

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Grosser Nation of Swine-Wettbewerb: The Wire – Der Marathon!

Eingereicht on 08.09.2010 – 09:52

«If the Gods are fucking you, you find a way to fuck them back. It’s Baltimore, gentlemen; the Gods will not save you.» Burrell

Richard Price im «New Yorker»

«Cash» von Richard Price ist fertig gelesen. Nach dem grossartigen Roman, der Fallstudie, dem Report, was auch immer, geht es nun einen Schritt zurück, ein zweites Mal mit «The Wire» nach Baltimore, Maryland, – eine ausführliche Besprechung der ganzen Serie, für welche Price als Drehbuch-Autor tätig war, folgt demnächst hier. Bei Price fallen durch seine genaue Betrachtung die Grenzen zur Realität: Ist das wirklich so passiert? Oder ist das erfunden? Kann Erfundenes so echt sein? Kann einer die Realität so genau beschreiben, ohne dabei zu fantasieren? Wo sind all die Reporter, die sich einen wie Cash zum Vorbild nehmen? Wer «Cash» (oder im Original «Lush Life») nach wie vor nicht gelesen hat, der sollte das wirklich nachholen. Gibt ja auch genügend junge Röhrenjeans-Hipster, die sich aufmachen, um an der Bedford-Avenue das «wahre» New York zu suchen, was sie dort mit Touristen-Augen im Milchkaffee rührend natürlich kaum finden werden. Bei Richard Price braucht man nicht einmal in ein Flugzeug zu steigen, um dem echten New York wohl sehr, sehr nahe zu kommen: Ein Trip durch die Projects und Polizeistationen, Bars und Strassen der sich pausenlos rasant verändernden Lower East Side. Und weil mich die Qualität der Beschreibung gerade ein wenig euphorisch stimmt, schlage ich folgenden Leserwettbewerb vor: Wer sich in seiner Buchhandlung des Vertrauens (damit sei bitte nicht Amazon und auch nicht Orell Füssli gemeint) «Cash» ergattert und mir hier seine Meinung zum Buch mitteilt, der kriegt eine Nacht lang einen Platz auf einem bequemen Ledersofa garantiert beim ersten Teil des grossen, achtstündigen Nation-of-Swine-The-Wire-Marathons, dazu gibt es Freibier und eine Schachtel «Pall Mall New Orleans». Das sind die roten, die sind stark und richtig gut. Das Angebot gilt für die ersten drei, die sich melden. Also, gehet dahin, kaufet, leset, schreibet, werdet belohnt mit Alkohol, Zigaretten und Kultur. So ist es, das gute Leben.