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Städtische Wohnpolitik – der Stadtrat setzt zum grossen Sprung an

Eingereicht on 01.02.2012 – 16:41

Nach dem sehr deutlichen JA zum wohnpolitischen Grundsatzartikel vom 27. November 2011, in welchem bereits auch der ökologische Aspekt verankert ist, hat der Stadtrat heute einen ganzen Strauss von Massnahmen für die zukünftige städtische Wohnpolitik verabschiedet, welche in den Augen der GRÜNEN absolut nötig sind, damit der Volkswille auch umgesetzt werden kann.

Die GRÜNEN haben alle Vorstösse, welche die Grundlage der heute von Stadtrat verabschiedeten Weisungen waren, unterstützt. Schon damals war für uns klar, dass die Stadt Zürich diverse Massnahmen ergreifen muss, damit die vom Stadtrat  verabschiedeten acht Handlungsleitlinien auch umgesetzt werden können: dazu braucht es Geld für eine neue Stiftung, welche bezahlbares und ökologisches Wohnen auch für Leute mit mittleren und kleineren Einkommen möglich macht, mehr Abschreibungsbeiträge für die Stiftung zur Erhaltung von preisgünstigen Wohn- und Gewerberäumen der Stadt Zürich (PWG), eine Beratungsstelle für kaufwillige MieterInnen und angepasste Richtlinien für Baurechtsverträge, damit den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft in Zukunft Rechnung getragen werden kann.

Die GRÜNEN haben mit ihrer Initiative „Bezahlbar und ökologisch Wohnen!“ den Nerv der Zeit getroffen. Diskussionen, wie wir in Zukunft in der Stadt Zürich wohnen, sind bereits voll im Gange. Wohnflächenbedarf, Wohnungsausstattungen sowie die Ökologie der Bauten sind zentrale Themen, um welche wir keinen Bogen machen können und dürfen, wenn wir in den kommenden Jahren dem Ziel der 2000-Watt-Gesellschaft und dem Ziel des neu in der Gemeindeordnung verankerten Grundsatzartikels näher kommen wollen. Das Initiativkomitee wird den Umsetzungsvorschlag zur Initiative sowie auch den vom Gemeinderat verlangten Gegenvorschlag genau prüfen und danach entscheiden, wie das weitere Vorgehen aussieht.

Die GRÜNEN begrüssen grundsätzlich das Massnahmepaket des Stadtrates und fordern das Parlament und später auch die StimmbürgerInnen auf, nun auch die konkreten Umsetzungsvorschläge zu unterstützen.

Karin Rykart, Co-Präsidentin und Gemeinderätin, 078 728 33 15