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An BR Widmer-Schlumpf schreiben: Kleinbauern brauchen Schutz durch Uno-Deklaration!

Eingereicht on 21.05.2012 – 12:41 2 Comments
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Warum brauchen Kleinbauern einen besonderen Schutz? Ist eine UNO-Deklaration zum Schutz der Rechte der BäuerInnen nicht übertrieben? NEIN! Unterstütze die Briefaktion von Uniterre.

Hätten Sie gewusst, dass 40% der Weltbevölkerung, immerhin 2,6 Milliarden Menschen, hauptsächlich von der Landwirtschaft leben? Die meisten davon sind Kleinbauern: 85% der weltweit 525 Millionen Bauernhöfe sind kleiner als zwei Hektar groß. Sie produzieren den größten Teil aller Lebensmittel und bewirtschaften etwa 60% der weltweiten Anbaufläche, dabei häufig die schlechteren und weniger gut bewässerten Böden. Landwirtschaft stellt die Lebensgrundlage für mehr als 65% der Menschen in Afrika dar. Diese und weitere spannende Informationen kann man dem Weltagrarbericht entnehmen.

Leider ist die Zukunft der Kleinbauern düster. Nach dem Rohstoff-Hype haben die Finanzakrobaten nun auch die Landwirtschaft, den landwirtschaftlichen Boden und das Saatgut als Spekulationsobjekt entdeckt. Eindrücklich schildert dies Wilfrid Bommerts Buch “Bodenrausch”.

Die vom UNO-Menschenrechtsrat beauftragten Experten betrachten es darum als unerlässlich, dass ein neues völkerrechtliches Instrument geschaffen wird, um die Bauern und Bäuerinnen besser gegen die Inbesitznahme der lebenswichtigen Ressourcen wie den landwirtschaftlichen Boden, das Wasser und das Saatgut sowie gegen die damit einhergehenden Verletzungen der Menschenrechte durch multinationale Konzerne, Investoren oder Regierungen schützen zu
können.

Ausgerechnet die Schweiz hat sich nun im Menschenrechtsrat öffentlich gegen eine internationale Deklaration zum Schutz der Bauern und Bäuerinnen ausgesprochen. Helfen Sie mit, diese Position zu ändern. Schreiben Sie einen persönlichen Protestbrief an Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf. Ein Muster finden Sie hier:

Musterbrief_WidmerSchlumpf_Bauernrechte

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2 Comments »

  • Ulrike Minkner sagt:

    vielen Dank !

  • Urs sagt:

    Erst tötet man in der Schweiz Kleinbauern ab, zwingt kleine Imker und Ostbauern, mit Antibiotika-Zwang und Zangsrodungen in die Knie. Es werden Apfel- und Birn-Bäume gefällt, die zum Teil älter als die Schweiz sind.

    Und dann fördert der Staatsgentech-Konzern Agroscope den Schweizer Einheitsapfel und die Imker werden unter dem Vorwand der Bienengesundheit dem Staatszwang einer neuen Behörde für Bienengesundheit (!) unterstellt.

    Die Kleinen in die Knie zwingen, die grossen Konzerne und Globalisierer fördern. Das passiert nicht nur in Entwicklungsländern, sondern auch in der Schweiz. Hier und heute und vor unserer eigenen Haustüre bzw. in im Haus Schweiz.

    Einen aufschlussreichen Artikel dazu gibt es in diesem Blog-Beitrag:

    http://schweizblog.ch/?p=4856

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