Videos

Videos von Voten im Parlament und sonstigen Auftritten

Migration, Asyl

Beiträge zum breiten Themenfeld Migrationspolitik, Zuwanderung, Asylpolitik und Grundrechte für MigrantInnen.

Netzpolitik, IT, Web...

Kommentare und interessante Links aus dem Bereich IT, Internet, Netzpolitik etc. Subjektiv und unregelmässig.

Email-Debatte NZZaS

Seit Herbst 2014 führe ich alle 14 Tage eine Email-Debatte mit Gerhard Pfister (CVP) in der NZZaS

Ernährungssouveränität

Das Gegenprojekt zur neoliberalen Landwirtschafts- politik. Fair zu Produzenten, Konsumenten und der Natur.

Home » Blog, Ernährungssouveränität

Mit Nahrungsmitteln spekuliert man nicht!

Eingereicht on 17.09.2013 – 10:30
3357_BFA-FO_Spekulation_FB_600x800_ohneLogo

Mit Grundnahrungsmitteln wie Mais, Reis oder Weizen ernähren sich Millionen von Menschen. Damit an der Börse zu spekulieren, ist fahrlässig. Menschen in Entwicklungsländern leiden so vermehrt Hunger, weil sie sich ihr Essen nicht leisten können. Helfen Sie mit, die Spekulation mit Nahrungsmitteln zu stoppen.

3357_BFA-FO_Spekulation_FB_600x800_ohneLogo

In der Schweiz sind vor allem Banken in die Spekulation von Nahrungsmitteln involviert. Seit einigen Jahren machen sie mit hohen Geldsummen Geschäfte bei Preisentwicklungen von Agrarrohstoffen. Damit werden die Kosten für Grundnahrungsmittel weiter in die Höhe getrieben. Denn die Preise werden nicht mehr von den Bedürfnissen der Konsumentinnen und Bauern bestimmt, sondern von der Wechselhaftigkeit des Finanzmarktes und den Motiven der Finanzakteure: Die Finanzspekulanten und -spekulantinnen sind die dominierende Händlergruppe auf dem Markt der Agrarrohstoffe geworden.

Für Menschen in Ländern des Südens ist dies fatal. Denn sie geben 90 Prozent ihres Einkommens für Essen aus. Immer mehr wissenschaftliche Studien belegen, dass die Spekulation mit Agrarrohstoffen die Preisschwankungen auf dem Nahrungsmittelmarkt verstärken und damit die Hungerkrise in zahlreichen armen Ländern verschärfen. Schweizer Banken, welche die Spekulation mit Nahrungsmitteln ermöglichen, tragen so Mitschuld an der Verschärfung des weltweiten Hungers.

Dieser Entwicklung müssen wir Einhalt gebieten und einen Kontrapunkt setzen. Ich unterstütze den Aufruf, den Fastenopfer und Brot für alle starten an die Schweizer Banken starten mit dem Ziel, dass diese aus dem Spekulations-Geschäft mit Grundnahrungsmitteln aussteigen. Das exzessive Geschäft soll eingedämmt werden, damit eine schnell umsetzbare und nahezu kostenfreie Entlastung der Märkte möglich wird.

Hier geht’s zur Kampagne: www.stopp-spekulation.ch

Kommentar schreiben

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.