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Jeder auf Vorrat verdächtig? Vorratsdaten Stop!

Eingereicht on 27.04.2014 – 00:06 4 Comments
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Das BÜPF wird momentan von der Rechtskommission des Nationalrats beraten. Die Revision will die Vorratsdatenspeicherung in der Schweiz verdoppeln. Was heisst das konkret?

Zur Visualisierung   Petition Stop Büpf

Kommunikationsranddaten aller EinwohnerInnen der Schweiz sollen flächendeckend zwölf statt wie heute sechs Monate gespeichert werden. Betroffen sind sensible Informationen wie Telefon-, E-Mail- und Internetdienste.

Die verdachtsunabhängige Speicherung dieser Daten stellt einen schweren und unverhältnismässigen Eingriff in die Grundrechte und in die persönliche Freiheit der BürgerInnen dar. Die Wirksamkeit der Vorratsdatenspeicherung ist zudem nicht nachgewiesen. Das Beispiel Deutschland zeigt, dass der Ausbau des staatlichen Lauschangriffs zu keiner effektiveren Strafverfolgung führt. Die Vorratsdaten­speicherung wurde dort per Verfassungsgericht verboten, trotzdem sind die Aufklärungsquoten höher als in der Schweiz.

Welche Daten konkret von jedem und jeder in der Schweiz gespeichert werden, zeigt an meinem Beispiel eine Visualisierung!

Unterstütze die Petition gegen das Büpf hier:

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4 Comments »

  • Mike sagt:

    Was hier noch wichtig ist anzumerken.

    Die meisten Telefonnummern waren anonymisiert. Dies wird bei einer echten Vorratsdatensammlung jedoch das meiste offen sein. Man liest zwar nicht die Kontakte aus, hat jedoch Zugriff auf alle Kommunikationsdaten. So kann man einfach herausfinden wer mit wem kommuniziert.

    Wie erschreckend das Experiment auch ist, die Realität wird um einiges schlimmer.

    Ich danke Herrn Glättli für seinen Einsatz, weiter so!

  • M. Mader sagt:

    Sehr geehrter Herr Glättli

    auch wenn ich nicht immer ihrer Meinung bin, eine tolle Aktion die sie da gemacht haben. Nur leider scheint ihre Kampagne in Deutschland die grössere Resonanz als in der Schweiz hervorzurufen. Eigentlich mehr als traurig.

    Wenn die erweiterte Speicherfrist im Nationalrat durchkommen sollte und ein Referendum geplant ist – ich bin dabei dieses auch finanziell zu untersützen. Bitte um Bescheid wenn es soweit kommen sollte.

    Freundliche Grüsse

  • Leon Huber sagt:

    Grüezi Herr Glättli

    eine tolle Kampagne und gelungene Visualisierung, Kompliment.

    Wie sind sie an ihre “Randdaten” gelangt? Reichte ein einfaches Auskunftsbegehren, für die der EDÖB Musterbriefe anbietet?

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